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Nussknacker-Nachrichten

2019

07. und 08.09.2019
Auf ein Bit zu Gladiator Valerius
Herbstzeit ist Ausflugzeit, so auch in diesem Jahr. In diesem Jahr standen 2 Tage Trier auf dem Programm. Auf dem Weg nach Trier haben wir zunächst einen Zwischenstopp in Bitburg eingelegt und die gleichnamige Brauerei besichtigt. Der Programmpunkt Bier wurde sehr bewusst an den Anfang des Ausflugs gelegt, damit wir dieses leidige Thema schon mal abgehakt und aus dem Kopf haben ;-)

Nach Ankunft in Trier und Bezug der Hotelzimmer stand als nächster Programmpunkt eigentlich ein geführter Stadtrundgang an. Eigentlich, weil wir aufgrund der Witterungsbedingungen leider auf die Stadtführung verzichten mussten. Es hat geschüttet wie aus Eimern und da der Rundgang zum grossen Teil unter freiem Himmel stattfinden sollte, haben wir uns der normativen Kraft des Faktischen gebeugt und sind drinnen geblieben. Konkret haben wir uns in eine angenehm warme und trockene Kneipe zurückgezogen und im Sinne der Gesundheit darauf geachtet, dass wir uns nicht verkühlen - hat geklappt.

Gegen Abend gab es dann aber doch noch ein kulturelles Highlight in Fom einer Erlebnisführung durch das Trierer Amphitheater. Als Gladiator Valerius führte uns ein Schauspieler durch das Amphitheater. Er zeigt die dunklen Gänge, Keller und Verliese und erzählte dabei anhand seiner eigenen Geschichte aus dem Gladiatorenalltag vor 1.800 Jahren.

Das offizielle Programm wurde durch ein gemeinsames Abendessen im Wirtshaus zur Glocke, einem Restaurant aus dem 19. Jahrhundert mit historischem Keller und Trierer Küche, beschlossen.

Vielen Dank an Frank und Ralf für die ausgezeichnete Organisation des Ausflugs.

Ausflug Trier 2019 Ausflug Trier 2019


Bitburger Brauerei
Stadt Trier
Amphitheater Trier
Wirtshaus zur Glocke



21.05.2019
Hubertus I. - Wir sind Schützenkönig
Schützenkönig 2020/21 Hubertus I. Was für ein Paukenschlag! Unser geschätztes Zugmitglied Hubertus ist Schützenkönig des Bürgerschützenvereins 1860 Neukirchen e.V. 2020/21.

Herzlichen Glückwunsch an Hubertus I. und seine Königin Petra. Dein Zug ist stolz auf Dich und natürlich kannst Du voll auf uns zählen - ganz nach dem Motto: Man wächst mit seinen Aufgaben. Wir freuen uns auf eine spannende und aufregende Zeit.



11.05.2019
Siebte Sohle
Man hört und liest in diesen Tagen viel über Braunkohle, Tagebaue, Energiewirtschaft und Strukturwandel in unserer Heimatregion. Insbesondere der Hambacher Forst taucht immer wieder in den Schlagzeilen auf. Nun sind wir in der privilegierten Situation mit Stephan einen ausgewiesenen Fachmann in unseren Reihen zu haben. Stephan ist promovierter Bergbau-Ingenieur und leitet nun schon seit einigen Jahren die Bergbausparte des Energieversorgers RWE. Wer Stephan näher kennt weiss, dass er Bergmann durch und durch ist. Für uns Nussknacker ist dies ein Glücksfall, da Stephan uns die Möglichkeit verschaffen konnte, sich das Ganze ein mal mit eigenen Augen anzusehen.

Und so trafen wir uns an einem Samstag Anfang Mai auf einem Parkplatz in der Nähe der Ortschaft Hambach, um unter der Leitung von Stephan auf Tagebau-Expedition zu gehen. Nachdem auch die Letzten mit Verspätung eingetroffen waren, bestiegen wir einen geländegängigen Transport-LKW, der uns Richtung Loch chauffierte. Nach einem Abstecher zum Kohlebunker, war unser erster Halt ein Aussichtspunkt, von dem man einen wunderbaren Panoramablick über den Tagebau geniessen konnte. Stephan hat uns bei dieser Gelegenheit erläutert, wie der Tagebau funktioniert und organisiert ist. Danach ging es in Serpentinen off-road immer tiefer runter in den Tagebau, bis wir die siebte und damit unterste Sohle erreicht hatten. Hier wird die Braunkohle mit den riesigen Schaufelradbaggern abgebaut und genau diesen Vorgang konnten wir uns live und in Farbe aus nächster Nähe anschauen. Man kommt sich dort unten dann schon recht winzig vor ob der schieren Größe des Geländes und der beteiligten Gerätschaften - die Eindrücke sind einfach monumental. Entlang kilometerlanger Förderbänder, die die Kohle weitertransportieren, fuhren wir langsam wieder hoch auf Normalniveau.

Damit war der Tag aber noch längst nicht zu Ende. Zurück am Parkplatz wurden wir bereits von dem für die Tagebaue Hambach und Inden zuständigen Revierförster Elmar Kampkötter und seinem Hund Busko, einer alpenländischen Dachsbracke, begrüßt. Mit Elmar machten wir uns nun auf eine Wanderung auf die Sophienhöhe. Die Sophienhöhe ist eine durch den Abbau von Braunkohleflözen des Tagebaus Hambach entstandene rekultivierte Abraumhalde. Auf dem Weg Richtung Gipfel machten wir immer wieder kleine Zwischenstopps, bei denen uns Förster Kampkötter mit dem Renaturierungskonzept vertraut machte. So haben wir erfahren, dass die in der Vergangenheit dominierenden Nadelgehölze zu Gunsten einer gemischten Bepflanzung mit Schwerpunkt Laubgehölze, wie Stieleichen oder Hainbuchen, zurückgebaut werden. 1.600 Hektar Wald wurden bis heute rekultiviert. Bis zum Ende des Tagebaus Mitte des Jahrhunderts werden es in etwa 3.800 Hektar sein.

Nachdem wir ungefähr zwei Stunden bergauf gewandert waren und auf dem Weg sehr viel Neues und Interessantes erfahren durften, erreichten wir, mit einer ein wenig abseits gelegenen Jagdhütte, unser Tagesziel. Hier wartete ein bereits vorgeheizter Grill, Würstchen, Koteletts und natürlich kühles Bier auf uns - ein Traum. Und als wäre das nicht schon Freude genug, kam auch noch die Sonne raus, ganz entgegen der doch eher mäßigen Wetterprognose im Vorfeld. Und so saßen wir da noch einige Stunden, genossen Speis und Trank und ließen den herrlichen Tag mit Blick auf Wald und Lichtung noch einmal an uns vorbeiziehen, bevor wir uns auf den Rückweg machten.

Ein riesiges Dankeschön gilt Stephan und seinem Team, insbesondere Förster Elmar Kampkötter, die uns einen wunderschönen, erlebnisreichen und informativen Tag beschert haben.

Tagebau Hambach 2019 Tagebau Hambach 2019
Tagebau Hambach 2019 Tagebau Hambach 2019


Tagebau Hambach - Informationsseite RWE
Forschungsstelle Rekultivierung



11.05.2019
Hubertus ist Ironman
Hubertus I. Neuer Zugkönig 2019/20 ist Hubertus. Hubertus scheint in der Tat eine Affinität zum Schiessen zu haben, wurde er doch 2015 in der Disziplin Bogenschiessen zum ersten mal Zugkönig. Diesmal war es jedoch nicht der Bogen, sondern die Laserpistole, mit deren Hilfe er sich die diesjährige Regentschaft sicherte.

Der diesjährige Zugkönig wurde in einem schweisstreibenden Kampf Jeder gegen Jeden im Laser-Tag ermittelt. Beim Laser-Tag trägt jeder Spieler Sensoren in Form einer Weste am Körper. Dazu hat er einen Phaser, mit dem er schiessen kann. Wird ein Sensor von einem Laserstrahl getroffen, wertet der Computer diesen Treffer aus und der Spieler wird mit Punktabzug, Ausscheiden oder zeitweiser Deaktivierung versehen. Hubertus (Kampfname "Ironman") hat die meisten Treffer gelandet und wurde am wenigsten getroffen. Er hat zwar nicht den Vogel abgeschossen, dafür aber eine ganze Reihe schräger Vögel.

Neuer Zugkönig ist somit Hubertus I. mit seiner Königin Petra. Wir gratulieren und wünschen Euch beiden eine schöne Zeit. Verdiente Gewinner der beiden Pfänderorden sind Stefan und Bernd. Auch diesen Beiden gratulieren wir herzlich.

Vielen Dank an unseren scheidenden König Rolf I. und seine Königin Sandra für ein tolles Jahr und für die perfekte Organisation unserer diesjährigen Zugkönigsermittlung.

Lasertag 2019 Lasertag 2019


Lasertag Bedurg